Die 48er Monsters - Unsere Vereinsgeschichte

Seit 04.04.2000 zählen die beiden Eishockeyteams der Magistratsabteilung 48 zu den besten Mannschaften im Wiener Landesliga- und Hobbyniveau.

Bisherige Erfolge des HC Die48er:


  • Wiener Landesligameister 2003 u. 2005
  • Oberliga-Ost Sieger und Oberliga Vizemeister 2004
  • Oberliga Vizemeister 2007

2. Mannschaft 48er Monsters:

  • WUL-Herbstmeister 2006 u. 2007
  • Wiener Unterliga Meister 2005, 2007 und 2009
  • Wiener Hobbyligameister 2001 und Vizemeister 2003
  • Wiener Unterliga Vizemeister 2004 u. 2008

1996 wurde aus der Betriebsmannschaft der MA48 der Hobbyeishockeyverein EHC IRONHAWKS gegründet. 1998 fusionierte man mit dem Hobbyteam HURRICANES und meldete die Ironhawks zur Wiener Landesliga. Die Hurricanes spielten als Ironhawks 2 in der Wiener Hobbyliga am Heumarkt. 2000 wurde der Verein auf HC Die48er unbenannt und die Kooperation mit der Leitung der Ironhawks 2 beendet, worauf nahezu der komplete Kader ein neues Farmteam gründete um die Fusion beizubehalten. Das neue Farmteam bekam den Namen 48er MONSTERS.

Die Monsters konnten in der ersten Saison 2000/2001 den Titel der Wiener Hobbyliga gewinnen, ein Jahr darauf erreiche man nur Platz 3, in der Folgesaison gelang wieder der Finaleinzug, jedoch ging der Titel erneut an Rekordmeister Totonka.

2003/2004 wurde vom Wiener Eishockeyverband die Wiener Unterliga gegründet, in welche die Hobbyliga mit ihren Teams eintrat. Erneut schafften es die Monsters ins Finale, in einer spannenden best-of-three Serie ging jedoch der erste Titel der WUL wieder an Totonka.

Die Monsters werden seit 2000 vom äußerst ambitionierten Hobbyspieler und -trainer Steve Binder angeführt und bestehen aus Spielern im Alter von 18 bis 47, aus allen Bevölkerungs- und Berufsschichten, ebenso ist das Team stehts sehr international; so kommen die Jungs aus ganz Österreich sowie aus Ungarn, Tschechien, Amerika, Finnland, Südafrika und Kanada.

Ein Mischteam aus 1er und 2er Spielern und Gästen bestreitet jährlich 2-3 Turniere, die das Team bis dato nach Kärnten, Slowakei, Tschechien, Deutschland, Finnland und Estland geführt hat.
Auch hier gab es Erfolge zu verzeichnen:

  • Fünffacher Internationaler Ossiach-See-Cup Meister 2003-2004-2005-2007-2010
  • Sieger des traditionellen ZNAIM-Turniers 2006
  • Vizemeister Hobbyturnier in Jämsä, Finnland 2003

2004/2005

Das Ziel der im 5. Jahr immer mehr vom Hobby- zur Amateurmannschaft gewordenen Monsters war es wie jedes Jahr möglichst weit oben in die play-offs zu kommen und ein gehöriges Wörtchen am Titel mitzureden, Hauptziel jedoch fern der Tabellen: stetige Verbesserung der Mannschaft und der einzelnen Spieler und Spass am gemeinsamen Lieblingssport und den Bieren danach ;-)

Nach einem Grunddurchgang mit nur einer Niederlage in 11 Spielen stürmten die Monsters weiter ungeschlagen durch die playoffs und revanchierten sich für die letzten Vizemeistertitel bei Totonka mit 3:2 und 3:1 und wurden Wiener Unterliga Meister 2005 2005/2006 Der Meistertitel konnte in der dritten Saison der Wiener Unterliga leider nicht verteidigt werden. Mit Jeff Wong verließ der kanadische Meistergoalie das Team und auch sonst gestaltete sich die Saison nicht optimal. Im Halbfinale war dann 9 Sekunden vor Ende der Overtime Endstation, der spätere Meister Vienna Cougars schickte die Monsters in den Sommer.

Für die Saison 2006/2007 galt für Mannschaftsführer Steve Binder, der mittlerweile die Ausbildung zum staatlich geprüften A-Lizenz Trainer mit ausgezeichnetem Erfolg absolviert hatte, der gleiche Grundsatz wie immer: Verbesserung als Spieler und als Mannschaft und Hauptsache Spass an der Sache. Der Kader schien groß wie nie und einige Neuverpflichtungen liessen auf Erfolge hoffen.

2006/2007

Die Saison begann nach einer anstrengenden Vorbereitungszeit, die die 48er erstmals zum off-ice Trockentraining lud, mit einem vollen Erfolg. Die erstmals hochoffiziell ausgetragene Herbstmeisterschaft, ein Wochenendcup, wurde gewonnen. 2 Spiele, 2 Siege an nur einem Tag, unter anderem gegen den amtierende Meister Cougars in einem an Spannung nicht zu überbietenden 10:9. Danach folgte aber der erste Tiefschlag, da man 2 Wochen vor Start der "regular season" die 2. wöchentliche Trainingseiszeit am Heumarkt verlor. Weiters kam es zu unerwarteten Abgängen und auch sonst war es die Saison der meisten ups and downs ever. Vor allem die downs hatten es in sich, zwar blieb man weitgehend vom Verletzungspech verschont, jedoch zeigte sich das Team der 48er 2 spielerisch selten in guter Form und musste einige unschöne Niederlagen einstecken. Wie ausgewechselt agierten die Monsters dann im Playoff. Tormann Wolfgang Engel hatte sich ab dem Jahreswechsel in eine unglaubliche Form gespielt und das Team zeigte Eishockey auf Top-Niveau. Erst revanchierte man sich im Viertelfinale beim Vorjahrsmeister Cougars, dann wurde die Vienna Ducks im Halbfinale regelrecht zerschossen und das Finale gegen Totonka ging im dritten entscheidenden Spiel mit einem torreichen Ergebnis wie nie (6:3) an die orangen Buben. Nach einem Jahr Pause hielt man im Endeffekt verdient erneut den Wanderpokal hoch und darf sich zurecht erfolgreichste Mannschaft der WUL nennen.

2007/2008

Das Ziel als Meister konnte nur Titelverteidigung heissen, dennoch wollten die Jungs um die Nummer 44 die Erwartungen niedrig lassen und die Saison anfangs wieder mit hartem Trockentraining fundieren um dann am Eis diesmal früher zu einer guten Vorstellung in den Spielen zu überzeugen. Die Hauptsache blieb der freundschaftliche Zusammenhalt im Team und die amateurhafte sportliche Gestaltung des Lieblingshobbys. Der Kader wurde immens erweitert, zwei Topverteidiger aus Deutschland und Finnland konnten verpflichtet werden und drei Jugendspieler wurden in die neu gegründete Unterliga B entsendet. Die Saison begann jedoch mit der schlimmsten Niederlage, die einem Verein passieren kann. Bei einem Training im November verstarb plötzlich der 19jährige Verteidigerneuzugang aus München, Michael Schubert #77, und hinterliess mehr als nur eine Lücke im Kader. Die 48er Monsters versuchten die Saison im Zeichen von SCHUBI 77 mit dem Meistertitel zu beenden, erreichten auch wieder das Finale - mussten sich dann aber dem Druck und dem Gegner geschlagen geben. Michi wird immer ein Teil der Monsters sein, die sich nun in der kommenden Saison wieder völlig zwanglos Ihrem gemeinsamen Sport widmen werden - in Gedenken an Schubi, in Freundschaft und Teamgeist der Monsters. Nach nur einem Jahr Austauschstudentenprogramm mussten sich auch die Monsters vom besten Spieler Ihrer Vereinsgeschichte trennen; #74 Thomas "Degi" Degenhardt ging zurück nach Finnland. So hart auch dieser Abschied war, es war wenigstens keiner für immer. Die Saison prägte ein Motto, dass für die 48er Monsters mittlerweile seit Anbestehen gilt: "COME AS A PLAYER, LEAVE AS A FRIEND"

2008/2009

Nach der ver... Vorsaison waren die Monsters aufgrund sehr starker Neuzugänge im Sturm wieder Titelfavoriten, mit nur einer Niederlage in der Saison wurde der dritte WUL-Titel, der vierte Meister in 9 Jahren Vereinsgeschichte geholt!