| das war's dann... | |
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Ein ganzes Jahr 2009 ungeschlagen, Herbstmeister, Ossiach Cup Sieger, Tabellenkaiser - und dann zwei herbe Niederlagen im play off, dem Halbfinale - und die Saison ist jäh vorüber.
Nachdem die 48er Monsters im ersten Halbfinale gegen die Scalpels am Ende nur noch mit 9 Maxln wacker gekämpft hatten und einfach nicht mehr als das 3:6 drinnen war - so muss man ehrlich sagen, haben die doch immerhin (zumindest zu Beginn) 13 Monsters im Rückspiel gar nichts vom bisherigen Verlauf der Meisterverteidigungssaison gezeigt.
Das erste Drittel katastrophal aber doch nur 1:1, das zweite Drittel mit 0:3 sogar nach unten hin noch "getoppt" - nach 2 Dritteln hatte man heisse 14 Torschüsse abgegeben - 23 zugelassen...
Nur im Schlussdrittel, wo Richard Neuwirth #17 längst mit kaputtem Knie das bench-coaching übernommen hatte und Topscorer Hannes Niedrist #36 erneut früher duschen ging, bäumten sich die 48er nochmal auf, stürmten und drängten, Schussverhältnis plötzlich 18:7 - und beim mächtigen Anschlusstreffer von Tony Pismennoi #28 zum 2:4 noch einmal hoffen.
Ein paar komische Pfiffe/Nichtpfiffe und ein weiteres Powerplaytor später war der Kuchen dann gegessen bzw. der Kaffee ausgeschüttet. Unterm Strich darf man frei behaupten: Für ein Finale hat das nicht gereicht und somit sind die Scalpels auch verdient weiter.
Für die 48er war die Saison nachträglich gesehen ein Erfolg im Misserfolg, denn die Ungeschlagenheit bis in die playoffs, v.a. die in der Zwischenrunde der Top4 war mit dem heurigen Kader schon eine Überraschung aber auch eine sehr tolle Leistung. In den längeren und intensiveren Playoffs war aber die Luft aus dem dünnen Orangenkader draussen...
Den 9 Abgängen und Ausfällen standen nur 4 Zugänge gegenüber, ein Kaderspieler absolvierte durchschnittlich nur 9 der 15 Spiele - und anstelle aus 20 Männer und 4 Linien stets das Beste in die Schlachten zu schmeissen, standen pro Spiel gerade mal 12,7 (also sagen wir 13) Mann zur Verfügung.
Dass die Monsters original EIN Mal mit drei vollen Linien spielten ist nicht der einzige Grund; mangelhafte Vorbereitung, zig andere Prioritäten und eine mitunter sehr liberale Auffassung von taktischem Verhalten kommen hinzu - und mit Niedrist, Neuwirth und Gruber standen zudem nur 3 wirklich regelmäßige Torschützen am Eis - umso mehr gilt es daher diejenigen, die immer und immer wieder in ungewohnt geräumigen Kabinen und Spielerbänken Sieg um Sieg einfuhren, hervorzuheben und für das Geschaffte zu loben;
allen voran und damit ganz hinten im Tor: der heuer aufgrund zweier hochwertiger Zugänge sichere und gesicherteTormannkader, welcher gute Trainings ermöglichte und Spiel um Spiel für die "Gewinnbarkeit" sorgten.
Die Enttäuschung, schon wieder einen Titel nicht verteidigt zu haben, ist zwar vorhanden - wirklich zufrieden kann man mit dem "trotzdem Erreichten" auch nicht sein - aber im Grunde gibt es Schlimmeres; klarerweise kann und sollte jeder einzelne 48er ehrlich zugeben, in irgendeiner Art und Weise - sei's Produktivität, Anwesenheit oder Spielweise - unter seiner/meiner/unserer Erwartung geblieben zu sein.
Hervorheben möchte ich zum Abschluss aber doch drei Monsters, die sich hier nichts vorwerfen brauchen: Alex Burger, im letzten Jahr noch mit der 4. Linie abgefunden, heuer mit 9 Toren in 14 Spielen VIERTER im Teamscoring. Marc Hertenberger, Heimkehrer nach einem Jahr U20 Pause mit dem Wechsel in die Verteidigung, und Martin Zinke mit "zweitem Frühling" haben BIG Defense (und das bei jeweils weit unter 1,80 ;) gespielt.
Wir danken unseren Spieloffiziellen, Fans und Daumendrückern und wünschen Euch und uns einen schönen Sommer, sowie den Scalpels und Totonkas eine gute Finalserie. |






